Zu meiner Person:
Geb. 1966
Studium der Ökologie, Universität Wien
Schwerpunkt Waldökologie (Buchen- und Bergwälder, Auen- und Tropenwälder), Ökologie der Hochgebirge
Naturliebhaberin
Naturfotographin
Philosophin (siehe unten)
Mehrjähriger Auslandsaufenthalt in Ghana, Westafrika bis 1994
Seit 1995 Selbständig tätig.
Seit 2000 in meiner Wahlheimat Oberes Drautal lebend

Philosophie der Einheit und Verbundenheit des Lebens
Meine Philosophie beruht auf der grundlegenden Erkenntnis, dass der Vielheit und Verschiedenheit allen Lebens eine tiefere Einheit des Seins zugrunde liegt. Aus dieser Einsicht ergibt sich eine Haltung, die Natur und alles Lebendige nicht als voneinander isolierte oder dem Menschen untergeordnete Erscheinungen versteht.
1. Einheit des Seins
Der Vielheit der Erscheinungen liegt eine tiefere Einheit des Seins zugrunde. Die einzelnen Lebewesen sind in ihrer Verschiedenheit eigenständig, zugleich aber Ausdruck eines gemeinsamen Seinsgrundes.
2. Verbundenheit allen Lebens
Aus dieser Einheit folgt die grundlegende Verbundenheit allen Lebendigen. Die Beziehungen zwischen den Lebewesen sind daher nicht nur funktionale oder ökologische Zusammenhänge, sondern Ausdruck einer tieferen Verbundenheit.
3. Der inhärente Wert des Lebendigen
Jedes Lebewesen besitzt einen eigenen, ihm innewohnenden Wert – unabhängig von seinem Nutzen für den Menschen. Dieser Eigenwert gründet in seinem Sein und seiner Zugehörigkeit zum lebendigen Ganzen.
4. Mitgefühl
Die Erkenntnis der Verbundenheit führt zu Mitgefühl mit allen Lebewesen. Das Leiden eines anderen Wesens kann nicht als etwas völlig Fremdes betrachtet werden, wenn die Trennung zwischen den Wesen nicht die tiefste Wirklichkeit darstellt.
5. Verantwortung
Aus Verbundenheit, Eigenwert und Mitgefühl erwächst Verantwortung. Wo menschliches Handeln Leben und Lebensräume beeinflusst, entsteht die Verpflichtung, diese Verantwortung wahrzunehmen.
6. Aktives Handeln
Mitgefühl darf nicht bei innerer Anteilnahme stehen bleiben. Wo Leid vermeidbar ist und eigenes Handeln es vermindern oder verhindern kann, verlangt die erkannte Verbundenheit nach aktivem Handeln.
7. Schutz des Lebendigen
Die praktische Konsequenz ist die Achtung, Bewahrung und der Schutz des Lebendigen – einzelner Wesen ebenso wie ihrer Lebensgemeinschaften und natürlichen Lebensgrundlagen.
Naturschutz wird damit nicht nur zu einer ökologischen, sondern zu einer ethischen Konsequenz des Verständnisses von Einheit und Verbundenheit.
Diese eigenständige philosophische Konzeption entwickelte sich über Jahrzehnte des eigenen Denkens und Studiums. In besonderer Weise fanden sich Bestätigung und Vertiefung ihrer Grundgedanken für mich in der intensiven Auseinandersetzung mit Advaita Vedanta und Vajrayana.
